Freitag, 10 Oktober 2014 02:00

Ein dreifaches Wuff auf den Welthundetag

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Es lässt sich darüber streiten, ob die Menschheit einen Welttag der Jogginghose (21. Januar) oder einen Tag der Schwertschlucker (23. Februar) braucht, zumal, wenn Schwertschlucker und Tiefkühlkost sich dieses Datum teilen müssen. Hunde sind ein Geschenk des Himmels! Sie machen unser Leben bunt, kitzeln unsere Gefühle heraus und holen uns stets ins Hier und Jetzt. Für Hundehalter klingt das logisch. Für jene ohne Hund muss man es erklären.

Lea-welthundetag

Bevor man einen Hund hat, kann man sich kaum vorstellen, wie das Zusammenleben mit einem Hund tatsächlich ist - einschließlich mir. Anschließend kann man sich kaum noch vorstellen, anders zu leben. Unser Haus wäre ruhig, es gäbe hier viel weniger zu lachen, viel weniger Zärtlichkeit und liebevolle Gesten. Ohne meinen Hund wäre es so, als würde etwas fehlen.

Dennoch gehöre ich nicht zu denen, die glauben die Welt wäre ein besserer Ort, wenn jeder einen Hund hielte. Ich halte Hunde nicht für bessere und weisere Lebewesen und finde auch nicht, dass alle Beziehungen zwischen Hunden und Menschen gut sind oder besser als die zwischen Menschen. Hunde können freundlich und liebevoll sein, aber auch verwirrend und stur. Sie können sehr komplexe Gefühle bei ihren Besitzern auslösen. Wer Probleme hat, seine Autorität zu behaupten oder ein unsicherer Anführer ist, bekommt das von seinem Hund sofort aufs Brot geschmiert.

Für Hundefreunde ist der 10. Oktober auf jeden Fall ein ganz besonderer Tag. Dann ist Welthundetag. Diesen dürfen sich nicht nur Hundehalter im Kalender rot anstreichen. An diesem Tag soll daran erinnert werden, welche Leistungen Hunde für uns Menschen erbringen. Hunde spüren Verschüttete auf, begleiten Blinde, sorgen im Polizeieinsatz für unsere Sicherheit oder kommen Drogendealern auf die Spur. Für Kinder sind sie oft die liebsten Spielgefährten, für viele Menschen die besten Freunde, für manchen sogar Therapeut.

Weil Hunde aber so gut zu uns sind, sollten wir auch gut zu ihnen sein. Wir sind verantwortlich dafür, unseren Tieren ein artgerechtes Leben zu ermöglichen - mit viel Auslauf, gesundem Futter und ausreichender Zuwendung. In die Verantwortlichkeit des Halters fällt natürlich auch die Gesundheitsvorsorge. Und auch wenn sich Erkrankungen nicht immer ausschließen lassen, für nahezu jede Krankheit gibt es heute moderne Therapien, die betroffenen Hunden das Leben spürbar erleichtern, ja sogar verlängern können.

Nicht jeder Hund kann und soll ein Lebensretter sein, die notwendige Fürsorge hat er aber immer verdient. Der Welthundetag ist der richtige Tag, um daran zu denken. Doch als Hundehalter werden wir eigentlich täglich daran erinnert, wenn wir nach Hause kommen und dem Blick unseres Hundes begegnen der uns sagt:

Die Welt ist wieder in Ordnung: Du bist wieder da!

Zum Schluss fordern wir dich auf, uns die schönsten Schnappschüsse eures vierbeinigen Freundes zu schicken. Ganz gleich, ob skurril oder niedlich, wir freuen uns über jedes Hunde-Foto - diese werden wir anschließend veröffentlichen.

 

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