Donnerstag, 21 August 2014 02:00

Mein Hund - von Kopf bis Pfote

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Der Hundekörper und seine Einsatzgebiete werden in diesem Beitrag aus Sicht des Menschen und aus Lea´s Sicht vorgestellt:

Pfote

Hunde sind Zehengänger, das heißt, sie berühren beim Gehen nur mit den Zehen den Boden

Lea"In erster Linie sind Poften ein Eins-a-Manipulationsgerät. Kratzen an Frauchens Bein führt zu sofortiger Fütterung, zu Dauerstreicheln oder zur Öffnung der Haustüre."

Nase 

Hunde kann man durchaus zu den Makrosmatikern (Nasentieren) zählen. Sie besitzen etwa hundert bis 250 Millionen Riechzellen. Menschen hingegen sind mit circa fünf bis 30 Millionen Riechziellen ausgestattet. 

Lea"Die Nase ist vor allem ein Ortungsgerät für mikroskopisch kleine Brotkrümel unter dem Küchentisch. Es soll sogar Hunde geben die damit sogar eine Fährte aufnehmen und sich zur Jagd aufmachen. Ich persönlich halte es für idiotisch und viel zu anstrengend. Da die Nase sich prima dazu eignet, so lange Frauchens Unterarm anzustupsen, bis sie mit mir spielt, bevorzuge ich diese Variante..."

 

Rute

Hunde können mit der Rute Stimmungen wie Unsicherheit, Angst, Agression und Freude ausdrücken. Die Rute dient aber auch als "Steuerungshilfe" bei Bewegungen. 

Lea"Und mit der Rute und zwei gezielten freudig erregten Wedlern ist jeder durchschnittliche Hund durchaus in der Lage, eine Flasche Wein und zwei Gläser vom Wohnzimmertisch zu fegen. Ich finde, das sollte einen Applaus wert sein und nicht zu dem hysterischen Geschrei führen, das man nach der Demonstration der `Wedel-Wisch-Technik´erntet..."

 

Gehör

Hunde haben ein extrem ausgeprägtes Hörvermögen. Für Sie ist es ein Leichtes, das Rascheln einer Maus im Laub warzunehmen. 

Lea"Das Gehör ist eine wirklich tolle Erfindung. So höre aus jeder noch so entfernten Ecke des Hauses SOFORT das Knarren der Kühlschranktür. Sogar schon in meinem Alter kann man Menschen Glauben machen, dass das Gehöhr nur ab und zu funktioniert. Und das nur, weil ich manchmal nicht höre. Ich nenne das selektive Taubheit."

 

Gebiss

Besteht im Idealfall aus 42 Zähnen. Bei manchen Hunden fehlen aber einige. 

Lea"Na und? Wer braucht die schon alle? Ich schlucke eh einfach alles runter, OHNE es vorher zu kauen..."

 

 

Hintere Backenzähne

Zehn Stück. Sie sind stumpf und werden auch als "Mahlzähne" bezeichnet. Da sich der Unterkiefer von Raubtieren - angeblich soll ein Hund ja eines sein - nur senkrecht bewegen lässt, ist die mahlende Funktion nicht wirklich ausgereift. 

Lea"Och, ich finde, dass ich damit die alten Weihnachtsplätzchen, die Oma 2009 gebacken hat, im Frühjahr 2013 prima zermahlen habe. Die Folie durmherum war etwas hartnäckig. Aber die hat sich auch ungemahlen gut runterschlucken lassen."

 

Vordere Backenzähne 

16 Stück. Sie haben scharfe Ränder und funktionieren ähnlich wie eine Schere. Hunde beißen mit den Seitenkanten einzelne Fleischstücke aus ihrer Beute und schlucken die großen Brocken dann herunter. 

Lea"Tja, wenn ich doch diese angeblich so scharfen Zähne habe, wieso bekomme ich dann sooo selten ein großes Stück frisches Fleisch? Es kann doch nicht ernsthaft an diesem Faux-pas liegen, den ich als Welpe begangen haben... Nur weil ich es mir mit einem frischen Stück Fleisch auf Frauchens Bett gemütlich gemacht habe?!

 

Fangzähne 

Vier Stück. Diene zum Packen und Festhalten der Beute. 

Lea"Beute? Welche Beute? Wieso festhalten? Mein Napf steht doch immer an der gleichen Stelle, und wieso sollte ich den packen und festhalten? Oder geht es jetzt schon wieder um das leidige Thema Radfahrer?

 

Schneidezähne

Zwölf Stück. Sind vor allem für die "Feinarbeit" zuständig - wie Flöhe totbeißen, Splitter herausziehen und die Körperpflege. Elterntiere putzen und pflegen auf diese Weise auch ihre Welpen. Was wiederum den sozial höheren Status der Elterntiere dokumentiert. Denn bei den Hunden putzen Rangniedrigere in aller Regel nicht die Ranghöheren. 

Lea"Die sind aber vor alle dazu da, zärtlich an Frauchens Haut zu knabbern. Anscheinend kitzelt und animiert es sie, mich lange zu kraulen."

 

 

Zunge

Hunde besitzen Geschmacksknospen. Ingesamt verfügt der Hund über ungefähr 2000 Geschmacksknospen - der Mensch über etwa 9000. 

Lea"Wen interessiert denn das, bitte schön? Liebe Hunde, für uns ist die Zunge nicht unter dem Aspekt Geschmack von Bedeutung. Vergesst dieses Thema. Wichtig ist, dass wir die Zunge richtig und intensiv genug einsetzen, um unsere Sympathie zu bekunden. Ihr werdet euch wundern, welch große Resonanz ihr bekommt, wenn ihr nur lang genug an Frauchens Händen, Herrchens Füßen und im Gesicht der Kinder schleckt. 

der gesamte Kopf sollte übrigens auch nicht vergessen werden!!!

 

Kopf

Ein Manipulationsgerät. Auflegen desselben auf Frauchens Schoß führt zu einer intensiven Massage der Ohrmuschel und des gesamten Kopfes. Auflagen desselben auf dem Bett führt zu dem Wort ´Hopp´. Letzteres bedeutet nicht anderes als: Komm endlich zu mir, ich halte es kaum noch aus ohne dich."

 

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2 Kommentare

  • Mittwoch, 15 Oktober 2014 20:06 gepostet von Lea Nicole

    Hallo Astrid,

    soll es ein Erlebnis- oder ein Sachaufsatz sein? Wenn du Ideen brauchst kannst du dich gerne an uns wenden - Lea fällt immer etwas ein ;-)

    Lea & Nicole

  • Mittwoch, 15 Oktober 2014 15:40 gepostet von Astrid

    Wer kann helfen soll einen Aufsatz über mein Haustier schreiben wie fange ich am besten damit an ;)

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